Events

24.10.2020 / 10:00 Uhr
Klarinette Schnupper-Vormittag
24.10.2020 / 11:00 Uhr
Klavier und Blockflöte Schnupper-Vormittag
25.10.2020 / 13:00 Uhr
Klavier und Blockflöte Schnupper-Nachmittag
04.11.2020 / 15:00 Uhr
Gitarre, E-Gitarre Schnupper-Nachmittag
14.11.2020 / 10:00 Uhr
Keyboard und Klavier Schnupper-Vormittag
15.11.2020 / 15:00 Uhr
Schlagzeug Schnupper-Nachmittag
22.11.2020 / 14:00 Uhr
Trompete Schnupper-Nachmittag
28.11.2020 / 10:00 Uhr
Violine Schnupper-Vormittag

Von einer genialen Idee zu einem grandiosen Abend

Mit einem außergewöhnlichen Projekt setzt die Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau neue Maßstäbe. Die Idee stammt von hier.

Begonnen hat alles im Januar dieses Jahres, als Johanna Groß und Helmuth Baumann, beide Lehrer an der Sing- und Musikschule, die Idee hatten, einen Wettbewerb unter ihren Schülern stattfinden zu lassen und den Gewinnern die Gelegenheit zu geben bei einem gemeinsamen Konzert mit Profimusikern aufzutreten. Zur Unterstützung des Projekts konnte der örtliche Kulturkreis ZusKultur als Veranstalter gewonnen werden und am Staatstheater Augsburg ließen sich mit Ludwig Hornung (1. Violine), Thomas Gast (2. Violine), Beate Emme (Viola), Gundi Corrèa (Cello) und Herbert Engstler (Kontrabass) fünf professionelle Musiker finden, die gerne bei diesem Projekt mitwirken wollten und sich für die Proben und den Konzertabend jeweils Urlaub nahmen.Beim Schülerwettbewerb im Oktober wählte eine unabhängige Jury, bestehend aus dem Musikschulleiter Dominik Lehmeier, dem Violinisten Ludwig Hornung und der Kultursprecherin Irene Frank, insgesamt 9 Schülerinnen aus, die beim Konzert „Zwischen Kürbis und Kerzenschein/Knecht Ruprechts Musikzimmer“ am 04.12. mitwirken sollten.Wieviel Engagement, Detailarbeit und Kreativität in diesem ganzen Projekt jedoch wirklich steckt, bekommt der Konzertbesucher allerdings erst am Abend der Vorstellung mit:Der Saal liebevoll und aufwändig dekoriert, die Noten mit weihnachtlich selbstgestalteten Umschlägen versehen, es gab Punsch, Glühwein und Lebkuchen. Die Besucher waren gespannt was sie erwartet, immerhin etwas noch nie Dagewesenes…..Und sie wurden nicht enttäuscht. Die sechs Klarinettenschülerinnen Amelie Mayr, Alicia Schmid, Marlene Gelhard, Melanie Schmutzer, Ronja Böck und Lena Seidl, sowie die zwei Gitarrenschülerinnen Anna und Lilly Jäger und die Bassschülerin Sina Warisch spielten und sangen in wechselnden Konstellationen bekannte und weniger bekannte Stücke. So wie beispielsweise Robert Schumanns Knecht Ruprecht, Cumbia Sobre el Mar (Rafael Mejia Romani) und Variations On A Northern Chinese Folksong (Zhang Wu). Schnell wurde klar, dass Johanna Groß und Helmuth Baumann viel Geschmack und Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Stücke bewiesen hatten. Die Arrangements die sie jeweils für ihre Schüler und die Streicher geschrieben hatten waren nicht nur abwechslungsreich und einnehmend, sie schufen auch eine perfekte Verbindung zwischen dem professionellen Streichquintett und den Schülerinnen, die zum Teil ihr Instrument erst seit einem Jahr erlernen! Bemerkenswert wie selbstverständlich die Schülerinnen mit den Profis musikalisch interagierten und das Zusammenspiel fast immer perfekt funktionierte.Doch damit nicht genug: Zwischen den Stücken las die Regensburger Sängerin Rosi Klar Auszüge aus dem Tagebuch des Knecht Ruprechts vor, selbst verfasst von Helmuth Baumann. Eine Geschichte die den Abend perfekt machte, die berühmte Kirsche auf dem Sahnehäubchen.Zum Abschluss standen alle Mitwirkenden und Organisatoren noch einmal gemeinsam auf der Bühne und gaben einen Osttiroler Vierg´sang zum Besten.So ging ein Abend zu Ende der wirklich den Hut ziehen lässt vor so viel ehrenamtlichem Engagement und Kreativität zweier Musikschullehrer und vor so viel jungem musikalischem Talent in Zusmarshausen!

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